Aktionen

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Aktuelle Aktionen der Gruppe Wolfenbüttel

siehe auch Termine

Briefaktion „4 pro Jahr“

Möchten Sie sich für die Menschenrechte einsetzen, haben aber nur wenig Zeit? Dann ist unsere Aktion „4 pro Jahr“ das Richtige für Sie!
Worum geht es dabei?
Nichts fürchten Staaten mehr, als dass ihre Menschenrechtsverletzungen ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Darauf setzt ai mit seinen „Urgent Actions“, die schon Tausenden das Leben gerettet haben: Immer wenn AI von willkürlichen Festnahmen, „Verschwindenlassen“, Morddrohungen, drohenden Folterungen oder Hinrichtungen erfährt, wird eine Briefaktion gestartet. Ai ruft dann weltweit dazu auf, an die verantwortlichen Regierungen zu appellieren, Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden.

Diese Briefaktionen helfen nachweislich: In 40% aller Fälle führen sie zu Hafterleichterungen, zur Verhinderung von Folter- zur Rettung von Menschenleben.

Wenn Sie bei unserer Aktion mitmachen, erhalten Sie viermal im Jahr von uns einen vorgefertigten Brief, den Sie bitte dann, mit Ihrem Absender und Unterschrift versehen, an die angegebene Adresse weitersenden. Die Fälle, zu denen wir Ihnen vorgefertigte Briefe zukommen lassen, sind AI-relevante Fälle, d.h., AI verbürgt sich für die korrekte Erarbeitung des Hintergrundes und die Glaubwürdigkeit.
Kleiner Aufwand – große Wirkung! Machen Sie mit bei „4 pro Jahr“ – wie mittlerweile über 150 andere Briefeschreiber/-innen in der Region Wolfenbüttel! Übrigens: Sollten Sie irgendwann Antwort auf einen dieser Briefe erhalten, so bitten wir um Weiterleitung an uns.

 
 

Übersicht bisheriger Aktionen der Gruppe Wolfenbüttel

02.06.2019
Flohmarkt in Dettum

Über neunzig Aussteller im ganzen Dorf wurden bei prächtigem Wetter von unerwartet großen Menge an Besuchern aus Dettum und der weiteren Umgebung besucht, darunter auch der Stand von Amnesty international der Gruppe Wolfenbüttel. Es ergaben sich viele anregende und kritische Gespräche.

18.05.2019
Europawahl

Mit einem Stand in der Fußgängerzone informierte AI-Wolfenbüttel über Menschenrechtsaspekte bei der Europawahl.

 

 

 

 

 

 

 

20.03.2019

25.10.2017
Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand
Amnesty international Wolfenbüttel und Braunschweig luden ein zum Vortrag

Vierzig Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten einen eindrucksvollen Abend mit Michael Koch von der Leonard Peltier Unterstützer Gruppe Tokata.Seit über 40 Jahren sitzt er im Gefängnis für eine Tat, die er bestreitet und die ihm nicht juristisch einwandfrei nachgewiesen ist. Inzwischen ist er über 73 Jahre alt, krank, aber von Menschen auf der ganzen Welt unterstützt, ein noch lebendes Monument des indianischen Widerstands gegen die Verletzung ihrer Menschenrechte. Es steht einer westlichen Demokratie, die die Menschenrechte immer lautstark einfordert, schlecht zu Gesicht, wenn sie sie im eigenen Land so missachtet.
Michael Koch berichtete von den Hintergründen des „ai-Falles Leonard Peltier“, von dem politischen Zusammenhägen der siebziger Jahre in den USA, dem Indian Movement, den haarsträubenden juristischen Umständen, in denen das Urteil über Leonard Peltier gefällt wurde. Seine zur Gitarre vorgetragenen Lieder berührten die Zuhörerschaft emotional. Die ausgewählten Passagen, die er aus seinem Buch „Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand“ vortrug, brachte viele Zuhörer dazu, sich mit dem Buch intensiver mit der Thematik zu befassen. Wir bedanken uns bei Michael Koch für seinen Vortrag.

Georg Kynaß, Gruppensprecher

1. Juli 2019